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Wie Sie Ihre Produkte für Content Marketing spannend in Szene setzen

Worauf kommt es an, um mit Content Marketing gute Ergebnisse zu erzielen? Erfahren Sie, wie Sie neue Marketingformen gezielt damit  unterstützen können.

„Content is King“, „Facts Tell, Stories Sell“ etc. sind Wörter, die Sie sicherlich schon oft in Meetings oder abends in der Kneipe hören mussten. Es sind Buzzwords, die Sie nicht mehr hören können? Gut so, wir lassen das nun sein.

Inhaltlich sind diese Buzzwords nicht verkehrt. Doch sie werden häufig missverstanden und nicht richtig umgesetzt. Da schlaue bzw. technisch interessierte Nutzer oft mit Werbeblocker unterwegs auf Safari sind, sind die neuen Werbeformen des Storytellings Gegenwart und für die Zukunft noch viel wichtiger. Verpacken Sie Ihre Werbebotschaften nicht plump in Code-Schnipsel (klassisches Onlinemarketing), sondern klotzen Sie eine Geschichte heraus, die begeistert. Denn „alles was zählt“ sind Gefühle – und die müssen Sie vermitteln können. Seien Sie nicht egoistisch, sondern lassen Sie die Menschen an Leid und Freude teilen. Zeit ist Geld, Geld ist Zeit – das kennen wir Kinder der 80er spätestens seit Momo. Und Michael Ende hat Recht. Die Zeit muss manchmal angehalten werden, damit wir eine friedliche Welt schaffen können, voller Farben und Gefühle. In diesem Sinne: Lassen Sie Ihre Protagonisten spielen, kombinieren Sie Action und Gefühle, Licht und Schatten, die Farben weiß und schwarz, schaffen Sie Kontraste (gelb und grün ist besonders gut lesbar) etc.

Unser Ziel: Endlich wieder mehr Menschlichkeit auf unserem gemeinsamen Planeten Erde.

Foto: John Price

medienbrille – Growing with Digital Content

Die Zeit zwischen den Tagen

Was wäre die Zeit zwischen den Tagen ohne dem Kern der eigenen Familie und seinen engsten Freunden? Lieblos. Deswegen begrüßen wir an dieser Stelle unsere kleine Tochter.

Herzliche Dankesgrüße gehen auch an Freunde sowie Kollegen, die in schwierigen Situationen mit wertvollen Tipps und vor allem auch einer großen Portion Spaß zur Seite stehen.

Kollegiale Grüße und kooperative Arbeitskreise

Zuletzt und sehr wichtig war jedoch die kooperative Arbeitsweise mit diversen Unternehmen und Partnern. Ich danke meinen früheren Arbeitgebern fürs Mitmachen und freue mich auf das Jahr 2017.

In diesem Sinne: Ein „Frohes Neues Jahr“ mit Euren Liebsten. Wir hoffen, dass Sie schön und besinnlich Weihnachten gefeiert haben.

Wir sind mit unseren Leistungen und dem Story Telling auch im nächsten Jahr wieder für Sie zu den gewohnten Arbeitszeiten wieder da.

Foto: Oliver Thylmann

Interview mit Oliver Thylmann zum Thema Webanalyse

Welche Fehler werden in der Webanalyse gemacht?

Das wichtigste bei der Webanalyse ist es, zu verstehen, wie das genutzte Tool funktioniert, um die Konfiguration richtig durchzuführen und die Zahlen richtig zu interpretieren. Richtige Statistiken gibt es nicht, sondern nur richtig interpretierte. Man muss sich vorher überlegen, was ich als Webanalytiker eigentlich wissen will und dann das richtige Tool optimal konfigurieren, um eine Chance zu haben, diese Antworten zu erhalten.

Welche Hauptzielgruppe hat die Webanalsyse?

Für das eigene Ego und die eigene Seite ist ein Google Analytics Account spannend, aber darüber hinaus geht es hauptsächlich um Leute, die online Geld verdienen.

Welche Qualität haben bzw. wie valide sind die Zahlen, die Google Analytics liefert und wieso ist das so?

Google Analytics ist für eine aggregierte Sicht auf die eigenen User sehr gut und kostenlos, aber wenn es spezieller werden soll, braucht der Analytiker Spezial-Anwendungen. Wenn ich stark im Werbebereich arbeite und meinen Customer Journey über verschiedene Kanäle wie SEM, Display und Offline tracken will, brauche ich eher intelliAds, die mir auch bei der Aussteuerung helfen können. Will ich wirklich wissen, wie ich meine Seite optimiere, brauche ich Tools wie den Visual Website Optimizer. Will ich Kohortenanalyse betreiben, brauche ich so etwas wie Kissmetrics. Habe ich Apps im Appstore, brauche ich z.B. adjust.io von adeven.

Wie sehen Sie die Webanalyse im Jahr 2020?

Die Webanalyse wird immer mehr auf das Tracking von einzelnen Usern laufen, komplett anonymisiert, um daraus Kohorten abzuleiten und genauer zu betrachten, welche User sich wie verhalten. Darüber hinaus werden diese Systeme immer einfacher Daten an Werbesysteme übermitteln können, um diese Daten einfach zu nutzen.

Wie hilft das richtige Tool den Kunden dabei, die richtigen unternehmerischen Schlüsse zu ziehen?

Mit dem richtigen Tool habe ich die Basis um Data Driven Decision Making zu betreiben. Ich rate nicht mehr, sondern entscheide auf Basis von Fakten.

Ihre Meinung zum Datenschutz im Internet?

Datenschutz ist ein sehr wichtiges Thema – aber wir brauchen noch viel Aufklärung um genauer zu zeigen, dass personalisiertes Tracking nicht böse ist. Offline will jeder lokale Laden wissen, wer man ist, damit der Betreiber des Ladens persönliche Profile auf Basis von Offlinedaten bauen kann. Das ist online anders. Hier interessiert keinen, wer derjenige wirklich ist, sondern es geht darum ein anonymes Profil so tief zu tracken, dass man in die Entscheidung eingreifen kann, beziehungsweise eine Chance hat, diese zu beeinflussen.

Tracking ist das bespitzeln des Nutzers, wenn auch nicht wie die NSA. Wie argumentieren Sie, wenn Ihnen jemand das vorwirft?

Es interessiert keinen, wer derjenige ist. Das bringt auch niemandem etwas.

Welchen Tipp geben Sie einem Unternehmen, das in das Internet einsteigen möchte, um sowohl Reichweite als auch Umsätze zu erzielen?

Mit einem richtigen Tracking anfangen und dann lernen, die Zahlen zu interpretieren. Man muss den Lifetime Value seiner User kennen lernen – denn nur so können Unternehmen am Ende effizient und effektiv Werbung einkaufen.

Was ist die Werbeform der Zukunft im Internet?

Die Werbeform ist der Mix. Fernsehen beeinflusst die Conversion, SEM holt die Leute ab, sobald sie suchen. Display erreicht mehr Menschen und macht mehr push.

Vielen Dank für das spannende und sympathische Gespräch.

Gerne.

Zur Person: Oliver ist Vater, Serienunternehmer, Developer Whisperer, Geek und Mobile Junkie. Er liebt es Leuten zu helfen, die dahin wollen, wo der Puck sein wird.

Das Interview stammt aus dem Jahr 2015. Die Interviewfragen stellten Marc Joosten von medienbrille und Robert C. Mendez von mediamoda.

medienbrille – Startphase

Social Media – Großartige Versprechen erfordern tiefgehendes und gründliches Vorgehen

Die Gründe für Unternehmen, Social Media voranzutreiben sind vielfältig und halbwegs allgemeingültig auf den Punkt zu bringen. So hören Interessierte immer wieder von Neukundengewinnung, Kundenbindung, Empfehlungsmarketing, Marktforschung, Traffic und geringen Marketingkosten. Vor allem aber sei alles total einfach, supergünstig und total effektiv.

Doch das Wer, Wie, Was, Wann und Wo, also die detaillierte Planung und Umsetzung der Social Media Maßnahmen wird oft gar nicht erklärt. Diese sollten jedoch so individuell gestaltet werden wie Ziel, Mission und Vision eines Unternehmens.

Die Schwierigkeit aus Fans und Followern echte Kunden zu machen

Als Unternehmer hört man oft folgendes Haupt-Argument für Social Media: „Einfach und kostengünstig Neukunden gewinnen“. Doch hier liegt der Teufel schon im Detail: Wann und wie wird aus einem Facebook-Fan oder Twitter-Follower ein echter Kunde? Dies ist nur schwer messbar, etwa durch regelmäßiges Weiterlesen